Aktuelles 

Black Lives Matter

Der gewaltsame Tod an George Floyd durch einen Polizisten löst überall in der USA Proteste aus. Diese Proteste prangern Probleme an, die tief in der amerikanischen Geschichte verankert sind: Polizeigewalt, Brutalität und Ungerechtigkeit gegen Afroamerikaner. Black Lives Matter ist eine Bewegung die sich seit Jahren gegen strukturellen Rassismus einsetzt. Denn der Tod von George Floyd durch Polizeigewalt ist keinesfalls ein Einzelfall, immer wieder kommt es zu solchen Grausamkeiten, in denen Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe Gewalt angetan wird. 

Leider wird sich mittlerweile in vielen Debatten mehr über die Proteste gegen Rassismus aufgeregt als über den Rassismus selbst. Viele stellen sich auch die Frage, ob und inwiefern sich weiße Menschen einmischen und solidalisieren sollten. Daher wollen wir hier einige Anregungen geben, sich wirklich mit dem Thema Rassismus auseinanderzusetzen. Gerne könnt Ihr euch auch in der Kommentarspalte kundtun und uns eure Meinung mitteilen.

 

Ihr möchtet euch gerne mit diesem Thema auseinandersetzen?

Kein Problem! Hier bekommt ihr dazu einige Anregungen:

https://m.bpb.de/politik/grundfragen/rassismus/

https://twitter.com/thEMANacho/status/1267609472589090816

Buch: "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen" von Alice Hasters

https://www.zeit.de/zeit-wissen/2020/01/diskriminierung-antirassismus-adolph-freiherr-knigge-update | Der Antirassismus-Knigge

https://www.youtube.com/watch?v=NLQdFeZMSbQ | Zwischen Rassismus und Neugier: Woher kommst du?

https://www.youtube.com/watch?v=YfbLPVqJi2k | Rassismus in den USA: Von den Anfängen bis heute

Dokumentation: "I Am Not Your Negro" (Bei YouTube und Netflix)

 

Kommentare

Es sind noch keine Einträge vorhanden.
Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder

Verschwörungstheorien in Zeiten von Corona

Eine globale Krise wie die Corona-Pandemie führt zu großer Unsicherheit. In diesen Zeiten erfahren Verschwörungstheorien besonders viel Aufmerksamkeit. Die komplexe Wirklichkeit wird auf das Wirken einzelner Gruppen und Personen (Bsp. Bill Gates) reduziert.

Wer eine kleine Gruppe Mächtige für alles Negative in der Welt verantwortlich macht, personalisiert und simplifiziert ein sehr vielschichtigeres Problem. Diese Personalisierung führt zu Hass auf diese kleine gruppe Mächtige, die für alles Übel auf der Welt verantwortlich gemacht werden. Häufig handelt es sich dabei um antisemitische Verschwörungstheorien, die von einer jüdischen Weltverschwörung ausgehen.

Das Ziel von Verschwörungstheorien ist nicht der Erkenntnisgewinn, sondern die Suche nach Informationen, die das eigene Weltbild bestätigen. Zudem bieten Sie leicht zugängliche Identitätsangebote. Anhänger von solchen Weltbildern fühlen sich als „Aufgewachte“, die im Gegensatz zu Wissenschaft, den Kreislauf der Dinge verstanden haben und für das Gute gegen die bösen Wirkmächte antreten. Dies repliziert den Gedanken etwas besonderes zu sein. Dahingehend wirken Verschwörungsideologien manipulativ und legitimieren Reaktionen des Hasses und gar der Gewalt gegenüber der Bedrohung der „Verschwörer“.

Ein weiteres Problem an diesen Verschwörungserzählungen ist es, dass sie einer solidarischen, vernünftigen Bearbeitung der Krise im Weg stehen und die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie entgegenwirken. Somit gilt es diesen Erzählungen mit Vernunft und Erkenntnis entgegenzutreten, Leben zu schützen und unsere demokratischen Grundwerte zu verteidigen.

 

Falls ihr euch intensiver mit dem Thema beschäftigen wollt, bekommt ihr hier einige Anregungen dazu:

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/wissen-was-wirklich-gespielt-wird-2/

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/projekte/no-world-order/

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/2-x-6-punkte-gegen-verschwoerungsdenken-57665/

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-06/umgang-mit-verschwoerungstheoretikern-deradikalisieung-rechtsextremisten-strategien-verhalten

Kommentare

Es sind noch keine Einträge vorhanden.
Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder

Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit  

Heute vor 30 Jahren beschloss die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus dem „Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ zu streichen. Trotzdem ist Homosexualität in vielen Ländern dieser Welt noch immer illegal und wird unter Strafe gestellt. In Deutschland dürfen homosexuelle Paare seit 2017 heiraten und Kinder adoptieren. Dennoch wird Homosexualität in weiten Teilen unserer Gesellschaft immer noch verachtet oder als unnatürlich verleumdet. 43 % der Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen in Deutschland leben ihre sexuelle oder geschlechtliche Identität nicht aus- aus Angst vor Diskriminierung.

Es ist fundamental anzuerkennen, dass Menschen unterschiedlich und dennoch gleichwertig sind. Erhebt eure Stimme für Menschen die ausgegrenzt und diffamiert werden, weil sie bestimmten gesellschaftlichen Rollenbildern nicht entsprechen. Menschen können sich nur frei entfalten, wenn sie keine Angst haben müssen, aufgrund ihres Geschlechtes oder ihrer Sexualität ausgegrenzt zu werden.

(17.05.2020)

 

Falls ihr euch intensiver mit dem Thema beschäftigen wollt, bekommt ihr hier einige Anregungen dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=C6OR82i2hA4

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/verbot-konversionstherapie-homosexuelle-100.html

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-01/leseraufruf-homophoie-ergebnisse

Kommentare

Es sind noch keine Einträge vorhanden.
Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder

Der 08. Mai und das Ende des Zweiten Weltkriegs

Heute vor 75 Jahren endete mit der Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg. In vielen Ländern der Welt wird daher am 08. Mai die Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert.

Für viele Menschen bedeutete dies das Ende eines Regimes des Schreckens, die Befreiung aus Konzentrationslagern und die Hoffnung auf bessere Zeiten. Für andere bedeutete dieser Tag, der Beginn von Kriegsgefangenschaft und dem Bewusstsein den Krieg verloren zu haben. Heute sprechen wir ganz selbstverständlich vom „Tag der Befreiung“, aber repräsentierte dies auch das Kollektivbewusstsein der Deutschen einstiger Generationen? Zudem tun sich viele Diskussionen darüber auf, ob wir Deutschen als Aggressor dieses furchtbaren Krieges mit einem „Tag der Befreiung“ nicht unsere eigene Kriegsschuld relativieren? An anderen Stellen wird gefordert, dass der „Tag der Befreiung“ zum gesetzlichen Feiertag ernannt werden soll. Wie denkt ihr darüber?

(08.05.2020)

Kommentare

Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
Es sind noch keine Einträge vorhanden.

Projektaufruf

Mischt euch ein! Demokratie geht nicht ohne uns!         

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Lokale Partnerschaft für Demokratie in der VG Saarburg-Kell