Flagge zeigen für Eritrea

Afrika – reich an landschaftlicher Vielfalt, ethnischer Vielfalt, kultureller Vielfalt und leider auch reich an Konflikten, Naturkatastrophen und wirtschaftlichen Problemen: Blick auf Eritrea!

Eritrea ist ein Staat im nordöstlichen Afrika. Er grenzt im Nordwesten an den Sudan, im Süden an Äthiopien, im Südosten an Dschibuti und im Nordosten an das Rote Meer. Ein Viertel der knapp 6 Millionen Einwohner (2016) zählenden Bevölkerung Eritreas konzentriert sich auf die Hauptstadtregion von Asmara, die weiteren Städte sind deutlich kleiner.

Mit dem „Blick auf Eritrea“ zeigen die Menschen, die in unserer Region leben, selbst ihre Heimat. Sie berichten von der landschaftlichen und kulturellen Vielfalt ihres Landes - sowie vor Unterdrückung, Terror und Folter vor denen sie geflohen sind.

Die Situation der Menschenrechte in Eritrea wird als „besorgniserregend“ beschrieben. Das Land ist sehr abgeschottet, der Grad an politischen und bürgerlichen Freiheiten scheint sehr begrenzt – zahlreiche Fälle von Folter und willkürlichen Verhaftungen werden von Human Rights Watch und Amnesty International gemeldet.

Informationen hierüber findet man unter:

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/massenflucht-nach-europa-das-elend-in-eritrea-13850121-p2.html

https://www.hrw.org/de/news/2009/04/16/eritrea-unterdruckung-fuhrt-zu-menschenrechtskrise

„Wenn einer der Männer flüchtet, musst du zu ihm nach Hause gehen und ihn finden. Wenn du ihn nicht findest, musst du seine Familie gefangen nehmen und sie ins Gefängnis bringen. Seit 1998 ist es normal, ein Familienmitglied festzuhalten, wenn jemand flüchtet. Die Regierung gibt die Anweisung, Familienmitglieder mitzunehmen, wenn der Wehrdienstleistende nicht da ist. Wenn du innerhalb Eritreas verschwindest, dann kommt deine Familie für einige Zeit ins Gefängnis und häufig kommt das Kind dann zurück. Wenn du die Grenze überschreitest, dann zahlt [deine Familie] 50.000 Nakfa [3.300 US-Dollar]. Wenn kein Geld da ist, dann kann es eine lange Zeit im Gefängnis werden. Ich kenne Leute, die schon seit sechs Monaten im Gefängnis sind." (Ein Offizier, der früher für die Verhaftung von Wehrdienstdeserteure verantwortlich war.)

 

„Erst bekommst du Deine militärische Ausbildung, dann halten sie dich ewig, ohne Deine Rechte zu achten fest. Die Befehlshaber können alles von dir verlangen, und wenn du ihre Forderungen ablehnst, kannst du bestraft werden. Fast jede Frau beim Militär hat diese Art Problem." (Eine weibliche Rekrutin, die zehn Jahre Wehrdienst geleistet hat und wiederholt sexueller Belästigung ausgeliefert war.)

 

Andauernde Menschenrechtsverletzungen durch:

  • Willkürliche Hinrichtungen und systematische Folter sowie sexueller Missbrauch
  • Zwangsarbeit, unbefristeter Militärdienst und ungesetzliche Inhaftierungen
  • Bevölkerung in ständiger Angst
  • Fehlende Meinungs- und Religionsfreiheit
  • Rangliste für Pressefreiheit: Platz 179 (vorletzter Platz vor Nordkorea)
  • eltverfolgungsindex (WVI 2016): Drittstärkste Christenverfolgung der Welt

 

Möchten Sie sich für die Menschen mit Flucht-und Migrationsgeschichte aus Afghanistan engagieren? Dann wenden Sie sich bitte an die Kollegen und Kolleginnen der Koordinierungs- und Fachstelle für Integration in der KulturGießerei!

Kontakt

Lokale Partnerschaft für Demokratie

Koordinierungs- und Fachstelle (KuF):

Lokales Bündnis für Familie in der VG Saarburg e.V.

KulturGießerei

Staden 130

54439 Saarburg

06581/2336

Koordinatorin

Saman Ghasemloo.N
demokratie@saarburg-vielfalt.de

 

Mitarbeiterin

Britta Loch

mitarbeiter@saarburg-vielfalt.de

 

Öffentlichkeitsarbeit

Iris Frosch

webmaster@saarburg-vielfalt.de

 

Jugendforum
Dennis Klein

jugendforum@saarburg-vielfalt.de
 

Geschäftsführung​

Dr. Anette Barth​

info@saarburg-vielfalt.de

Federführendes Amt

Verbandsgemeinde Saarburg

Referat Jugend, Kultur, Sport

Schlossberg 6

54439 Saarburg

06581/81271

Kathrin Vacek

demokratie@vg-saarburg.de